Checkliste für den Beginn der Motorradsaison

Der Winter ist vorbei, die Straßen sind von Schnee und Eis befreit und jetzt kann es endlich wieder losgehen auf zwei Rädern. Damit die erste Ausfahrt im Frühling aber keine Enttäuschung wird, sollte man sein Gefährt nach der Winterpause erst mal auf Herz und Nieren überprüfen. Schließlich ist rider-817552_960_720es ein paar Monate nicht bewegt worden. Am besten merkt man sich das Wort WOLKEN dafür. Es steht für:

  • W: Wasserstand bei wassergekühlten Motoren. Es steht auch für Flüssigkeit, zum Beispiel Bremsflüssigkeit,
  • O steht für Öl: Ist noch genügend Öl vorhanden oder muss man eventuell einen Ölwechsel machen? Man sollte aber auch das Öl im Getriebe und an der Kette nachprüfen sowie eventuell Seilzüge nachölen.
  • L: Man sollte den Luftdruck überprüfen, denn der hat mit Sicherheit über die Wintermonate nachgelassen.
  • E bedeutet Elektrizität: sind alle Sicherungen in Ordnung, funktionieren die Blinker, Vorderlicht, Fernlicht, Rücklicht und Bremslicht? Außerdem schauen, ob die Kabel an eventuellen Sensoren richtig sitzen und um alle Anzeigen auf dem Display funktionieren.
  • N: Notfallset. Die meisten Automobilverbände empfehlen, wenigstens eine Warnweste und ein zusammenfaltbares Warndreieck mit sich zu führen.

Darüber hinaus ist es sehr wichtig, sich den Zustand der Reifen anzuschauen. Hierbei sind Profiltiefe, aber auch Abrieb und allgemeiner Zustand zu überprüfen. Manche Reifen haben auch ein Haltbarkeitsdatum aufgedruckt.

Gleiche Aufmerksamkeit sollte man den Bremsen widmen. Sie sollten vorne und hinten gut greifen. Als nächstes ist noch die Kettenspannung nachzuschauen, die muss eventuell nachgezogen werden. Schließlich gilt es noch den Lenkkopf zu testen und die Vordergabel. Es sollte natürlich nirgendwo Flüssigkeit austreten. Ein Blick in die Zulassungspapiere ist auch sinnvoll, um genau zu wissen wann das Saisonkennzeichen startet. Fährt man zu früh los, hat man keine Zulassung und verliert damit auch den Versicherungsschutz.

Ist alles gecheckt, sollte man auf jeden Fall eine kleine Probefahrt machen, am besten in einer ruhigen Straße oder auf einem leeren Parkplatz, um Bremsen und Fahrverhalten nochmal zu testen. Dann kann es auch schon auf die erste Tour gehen.

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