Biker, Rocke rund Motorradfreunde

Wenn man einen Pulk von Motorradfahrern auf sich zukommen sieht, dann fallen manche in Stereotypen und denken, jetzt kommt Gefahr auf sie zu. Das liegt auch daran, dass wir vielleicht gar nicht wissen, was die Unterschiede zwischen Rockern, Bikern und Motorradfreunden sind, Deswegen wollen wir etwas Aufklärung betreiben.

Motorradfreunde12878188195_b88a584785_b

Unter Motorradfreunde und Motorradclubs versteht man alle Vereine und Zusammenschlüsse von Motorradfahrern. Hier steht vor allem das Motorrad im Vordergrund, oft auch der Motorsport. Man will zusammen ausfahren, macht Sicherheitstrainings und nimmt auch gerne mal die Kinder mit.

Biker

Als Biker werden meistens jene Motorradfans bezeichnet, die das Motorradfahren als Teil der Bikerkultur verstehen. Die Grenzen zu den Motorradfreunden sind da fließend. Allerdings orientieren sich Biker an den US-Clubs, haben meistens Club- und Vereinsabzeichen, gehen gemeinsam auf Konzerte oder organisieren welche und machen viele gemeinsame Motorradausflüge. Weil meistens schwarz die dominierende Farbe ihrer Motorradkleidung und Westen ist, kann eine größere Gruppe schon mal etwas martialisch aussehen. Dabei haben Biker aber nichts mit Gewalt zu tun, sondern lediglich eine etwas altmodische Auffassung von Männlichkeit. Hier werden Kräfte beim Nagel einschlagen gemessen und nicht bei gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die meisten Biker sind in gemeinnützigen Vereinen organisiert.

Rocker

Was so Englisch klingt ist in Amerika eigentlich als Bezeichnung für gewalttätige Biker unbekannt. Der Begriff ist eher in Deutschland üblich. Meist werden damit die Motorradgangs bezeichnet, die in der Regel auch in kriminelle Aktivitäten verwickelt sind. Die berühmteste Rockergruppe dürfet die Hells Angels sein, die mittlerweile weltweit ihre Chapter (Landesgruppen) haben und in fast jedem Land polizeilich überwacht werden.

Outlaw Biker

Damit wird im Englischen ungefähr die gleiche Gruppe bezeichnet, die wir im Deutschen die Rocker nennen. Sie bilden unter anderem die großen Motorradgangs wie die Hells Angels, die Bandidos und die Outlaws. In Deutschland gehörten auch die Bones zu diesen Outlaw Clubs. Der Name kommt daher, dass einige Clubs in den USA nicht der Amerikanischen Motoradvereinigung beitreten wollten und dementsprechend auch ihre Regeln nicht anerkannten.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *